Infos zu Ihrem Finnland Urlaub

Das „Land der 1000 Seen“ im Osten der skandinavischen Halbinsel empfängt seine Gäste mit unberührter Natur, in welcher Bären, Elche und Rentiere beheimatet sind. Der Himmel über der beeindruckenden, zumeist flachen Landschaft bietet an 200 Tagen im Jahr, zur Zeit der Polarlichter, ein faszinierendes Schauspiel. Während die unendliche Weite in den Sommermonaten von Wanderern und Kanufahrern erobert wird, locken im Winter die hervorragenden Langlaufbedingungen und die Möglichkeit, im Iglu zu übernachten. Neben der Begeisterung für modernes Design zelebrieren die Finnen vor allem die uralte Tradition der Saunakultur.

Sehenswürdigkeiten in Finnland

Urlaubstipp Finnland

Dom von Helsinki

Das Wahrzeichen der Hauptstadt liegt sehr zentral am Senatsplatz. Unter Federführung von Architekt Carl Ludwig Engel wurde der Dom im klassizistischen Stil im Jahre 1852 fertiggestellt. Zuerst nach dem russischen Zaren „Nikolaikirche“ getauft, wurde der Sakralbau 1959 zum „Dom von Helsinki“ umbenannt. Das Interieur zeichnet sich durch Schlichtheit aus. Lediglich vier Statuen stellen neben dem goldenen Altar den einzigen Schmuck dar. Die Krypta dient häufig als äußerer Rahmen für Ausstellungen und Konzerte. Während es sich bei der heutigen Orgel um ein dänisches Fabrikat handelt, stammte die erste Orgel aus Deutschland

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Bärenrunde

Hoch im Norden, im Oulanka Nationalpark, lädt die sogenannte „Bärenrunde“ zu einer 80 km langen Wanderung ein. Während die Tour im Winter aufgrund der sehr niedrigen Temperaturen bis zu -40° C nicht empfehlenswert ist, stellt sie im Sommer ein intensives Naturerlebnis dar. Als Übernachtungsmöglichkeiten stehen den Wanderern während des etwa einwöchigen Rundweges Hütten, Unterstände und Zeltplätze zur Verfügung. Auf dem Weg passiert man den Wasserfall Kintaköngäs, die spektakuläre Felslandschaft Ristikallio und überquert auf Hängebrücken die Stromschnellen am Tairaköngäs

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Burg Olavinlinna

Im Südosten Finnlands, in der Stadt Savonlinna, thront die Burg Olavinlinna. Diese äußerst gut erhaltene mittelalterliche Burganlage, welche von den damaligen schwedischen Landesherren errichtet wurde, diente der Kontrolle der Wasserwege. Anfang des 18. Jahrhunderts erfolgte die Besetzung durch die Russen, welche fast 200 Jahre andauern sollte. Nachdem die Burg im Anschluss als Gefängnis genutzt und durch ein Feuer beschädigt worden war, erstrahlt sie heute dank einer sorgfältigen Restaurierung wieder in altem Glanz und steht Besuchern zur Besichtigung offen.